Unfallerkennung

Wenn unsere App mit einem Guardian Horse Unfall-Tracker verbunden wird, ist sie in der Lage Reitunfälle automatisch zu erkennen und deine Notfallkontakte schnellstmöglich zu alarmieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Notfall wertvolle Zeit verloren geht wird dadurch deutlich verringert.

Anleitung

Hier beschreiben wir die Schritte die erforderlich sind, um das Guardian Horse Basis-Szenario für die Überwachung von Ausritten mit unserem Guardian Horse Tracker zur automatischen Erkennung von Reitunfällen zu erweitern.

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[Setup] Die Reiterin kauft einen Guardian Horse Unfall-Tracker in einer unserer fünf schicken Farbvarianten. Die Tracker können entweder bei uns im Online-Shop oder bei einem unserer Reitsportfachhandelspartner in deiner Nähe erworben werden.

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[Setup] Die Reiterin koppelt den Tracker via Bluetooth mit ihrem Smartphone und der Guardian Horse App.

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[Setup] Die Reiterin verwendet die mitgelieferte Tracker-Schutzhülle, um den Tracker an ihrem Pferd zu befestigen. Zum Beispiel am Sattel oder der Trense.

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[Setup] Die Reiterin konfiguriert die Unfallerkennungsmechanismen in der Guardian Horse App. Der Standardmechanismus verwendet die Bluetooth-Verbindung zwischen dem Tracker und dem Smartphone, um festzustellen ob sich die Reiterin noch in Reichweite ihres Pferdes befindet. Ist das nicht der Fall, geht die App davon aus, dass das Pferd infolge eines schweren Sturzes ausgebrochen ist. Optional kann die Reiterin einen zusätzliche Bewegungsloserkennung aktivieren, die einen Notfall vermutet sobald sich die Reiterin eine vorkonfigurierte Zeit lang nicht bewegt. Mit diesem zweiten Mechanismus werden Szenarien in denen das Pferd nicht wegläuft ebenfalls vom automatisierten Unfallerkennungsalgorithmus der App abgedeckt.

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[Setup] Die Reiterin informiert ihre Notfallkontakte über die Funktionalität des Unfall-Trackers und führt idealerweise zusammen mit den Notfallkontakten einen Testalarm aus. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass im Falle einer SOS-Nachricht jeder weiß, wie er reagieren muss und wo er wichtige Informationen finden kann.

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Vor dem Losreiten startet die Reiterin die Überwachung in der App und informiert ihre Notfallkontakte über den anstehenden Ausritt, sowie möglicherweise eingehende Notfall-SMS-Nachrichten.

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Wenn alles gut läuft, stoppt die Reiterin den Ausritt in der App sobald sie wieder heil am Reitstall ankommt. Wenn die Reiterin jedoch vom Pferd stürzt und bewusstlos liegen bleibt, könnte das Szenario folgendermaßen weitergehen.

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Die Guardian Horse App erkennt die Unfallsituation und startet einen 60-Sekunden-Alarm-Countdown.

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Da die Reiterin bewusstlos ist, wird der Alarm-Countdown nicht deaktiviert und unsere App sendet automatisch eine Notfall-SMS an die Notfallkontakte. Die SMS enthält einen Link zum HelpMe Board der Reiterin und die PIN, die für den Zugriff erforderlich ist.

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Die Notfallkontakte erkennen anhand der SMS und der Informationen auf dem HelpMe Board, dass die Reiterin bewegungslos ist. Sie versuchen sie anzurufen, aber sie antwortet nicht. Daher starten die Notfallkontakte die Rettungsmaßnahmen und koordinieren sich untereinander mit Hilfe des HelpMe Board.

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Der automatische Unfallerkennungsmechanismus bietet die höchste Wahrscheinlichkeit, eine schwerwiegende Notsituation während eines Ausritts so schnell wie möglich zu erkennen. Um diese Wahrscheinlichkeit weiter zu erhöhen und sicherzustellen, dass alle an einer Rettungsaktion beteiligten Personen Zugang zu wichtigen Informationen und Statusaktualisierungen haben, empfehlen wir dringend, auch die beiden anderen Sicherheitsmechanismen zu berücksichtigen, die vom Guardian Horse Reitsicherheitssystem unterstützt werden.

[Ersthelfer-Support] Was ist wenn der Notarzt eintrifft und Informationen über die gestürzte Reiterin benötigt? Oder was ist wenn die Reiterin Glück im Unglück hat und es kommt zufällig jemand an der Unfallstelle vorbei der ihr helfen möchte? Wir haben uns gefragt, wie wir diese Ersthelfer am besten unterstützen können. Und wie wir sie schnell und einfach mit den persönlichen Notfallkontakten des Opfers verbinden können. Aus diesem Grund haben wir unsere Guardian Horse HelpMe Badges entwickelt. Die Badges sind gut sichtbar an der Reiterin (z. B. am Helm) angebracht und enthalten einen QR-Code sowie eine ID für den Zugriff auf das HelpMe Board der Reiterin und damit potenziell wichtigen Notfallinformationen (Standortkoordinaten, Vorerkrankungen, Reitstall, etc.) sowie die Telefonnummern der persönlichen Notfallkontakte. Mehr erfahren ...

[Ausritt überwachen]  Für diesen Basis-Sicherheitsmechanismus benötigt die Reiterin lediglich einen kostenlosen Guardian Horse App-Account. Vor dem Ausritt informiert die Reiterin ihre Notfallkontakte über die bevorstehende Tour. Anschließend können die Notfallkontakte den Ausritt der Reiterin auf dem Guardian Horse HelpMe Board proaktiv überwachen und im Notfall einen Ersthelfer zum Unfallort schicken. Mehr erfahren ...

Deine digitale Rettungsleitstelle

Jeder registrierte Guardian Horse Nutzer erhält von uns seine persönliche Notfall-Website - das Guardian Horse HelpMe Board. Dieses Board ist die zentrale Komponente aller Reitsicherheitsmaßnahmen, die durch das Guardian Horse System unterstützt werden.

[Guardian Horse HelpMe Board] Abhängig von den angewandten Sicherheitsmechanismen können Ersthelfer und Notärzte vor Ort schnell und einfach auf Notfalldaten zugreifen und die Rettungsmaßnahmen mit Notfallkontakten zu Hause oder am Reitstall koordinieren. Mehr erfahren ...

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